Dienstag, 4. Januar 2011

Auf der Suche

Liebe Leute!
Lang gab es hier nichts mehr zu lesen, doch nun geht mir etwas länger schon im Kopf herum, was für einen Statusbericht im Gesichtsbuch (das ist für Sie, Herr Bundesverkehrsminister) einfach zu lang(weilig?) wird.
Ich sehe mich nach einem Haus mit Keller um und habe auch schon Besichtigungen hinter mir. Wer den Immobilienmarkt der großen Stadt kennt, kann sich das Dilemma vorstellen, in dem ich stecke. Wirklich schöne Objekte zum akzeptablen Preis haben wir in 50km Entfernung entdeckt und je länger ich darüber nachdachte, um so schwerer fiel es mir die Vorstellung zu verkraften Hamburg so weit hinter mir zu lassen. Man hat sich in einem Jahrzehnt an vieles hier gewöhnt, was doch nicht ganz so schrecklich ist.
Eine Lösung zwischen hier und 50km weit weg wird es schon geben, nur gefunden werden muss sie noch.
Puh, hoffentlich verkommt dieses Blog nicht noch zum Bautagebuch!

Mittwoch, 23. Juni 2010

(Un)lecker

Kürzlich habe ich etwas darüber gelesen, warum man Geschmäcker mag und wie man sie erlernt. Angeblich muss man etwas 8 Mal (!) probiert haben, um dafür auf den Geschmack gekommen zu sein. Man soll deshalb Kindern, die ihren Geschmackssinn noch trainieren immer wieder alles zum Probieren geben, damit ihre Zunge und Nase was zum Lernen haben.
Auf gar keinen Fall darf man ihnen gegenüber Geschmacksvorurteile haben, das führt dann unweigerlich zu Ablehnung. Das wird zur Folge haben, dass diese Kinder im Geschmacks-PISA durchfallen, jawohl!

Es stimmt wirklich, es gibt Sachen, die mochte ich erst nach einiger Eingewöhnungszeit:
Oliven, Grüner Tee, Reiskekse und seit neuestem Salbeikäse.
8 Versuche waren wohl nicht nötig, aber bestimmt 3 oder 4.

Und da werde ich für einige Vorlieben wirklich verspottet, wobei mein Geschmackssinn doch sooo gebildet ist. Trotzdem bleiben einige Speisen (?), an die ich mich noch immer nicht gewöhnen konnte. Ananas oder Leberkäse, Kapern und Erdbeereis auch nicht. Schon gar nicht kombiniert ;-)

Warum nur lerne ich diese Geschmäcker nicht?

Montag, 31. Mai 2010

5-Sterne-Freak

Seit geraumer Zeit sitze ich nun auf den zweifelhaften Lorbeeren eines "First-to-find" bei einem Rätselcache der allerersten Gehirnwindungsgüte. Denn irgendwie zeigt es doch mal wieder, was für ein schrecklicher Freak ich bin, wenn seit Anfang Mai bisher nicht mal zwei Handvoll Leute die Dose gefunden haben. Das ist kein tolles Gefühl irgendwie zu den Bekloppten und Verschrobenen zu gehören. Oder doch?
Man muss zur Lösung eigentlich nicht viel machen, nur die Schatzkarte zusammensetzen und Münzen zuordnen. Ich hab mit Essenspause an die 3 Stunden gebraucht, bis ich die Koordinaten hatte. Ganz easy, wirklich. Genickstarre inklusive!
Wer mal gucken will klickt hier und fügt hinten GC284QC an, weil ich das hier nicht direkt verlinken will ;-)

Wenn Cookies erlaubt sind, merkt sich der Browser inzwischen sogar den Zustand des Kartenpuzzles. Ich musste es in einem Rutsch lösen, aber diese Neuerung scheint mir ganz sinnvoll, wenn man nicht gerade Bock hat, 3 Stunden auf den Monitor zu glotzen.
Hamburger sind bei der Lösungsfindung absolut im Vorteil, man kann aber auch tatsächlich Freund Google verwenden, wenn man nicht zufällig in der schönsten Stadt der Welt heimisch ist.
Okay, genug verraten! Karte zusammensetzen und Goldmünzen korrekt zuordnen und die Koords für Nord und Ost werden neben der Windrose angezeigt.

Vorschläge von Lösungen nehme ich jederzeit entgegen ;-)
Ja, ich spendiere sogar ne Flasche Köm nach Wahl demjenigen, der richtig liegt. Ich will halt mit meinem Nerdtum nicht mehr allein sein ;-)

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass dies mein erster und absolut einziger FTF in der Kategorie 5 Sterne bleiben wird. Die meisten Rätsel dieser Klasse erfordern irgendwelches Spezialwissen (ein Diplom in Informatik z.B.), bei diesem Rätsel war das einmal nicht so und da hat es trotz Puzzeln und Grübeln doch echt Spaß gemacht!

Mittwoch, 28. April 2010

Dreifarbige Kater

Durch ein paar niedliche Bilder von dreifarbigen Katzen bin ich wieder auf die Behauptung meines Vaters gekommen, dreifarbige Kater gäbe es nicht.

Hochwissenschaftliche Recherche im Internet hat mich belehrt: Die gibt es doch, aber nur ganz selten.
Da ich nicht weiß, wie sehr meine Leser mit Genetik vertraut sind, erspare ich mir mal die ausführliche Erklärung. Zumindest haben die dreifarbigen Kater zwei X-Chromosomen und ein Y-Chromosom (welches keine genetische Info für Fellfarbe trägt) und sind somit ein Produkt einer seltenen Laune der Natur.

Montag, 1. Februar 2010

Ein ganz besonderer Tag

Der Samstag diente dem inoffiziellen Alstereisvergnügen, an Land durften Würstchen und Glühwein verkauft werden und die Hamburger hielt dies nur kurz am Ufer. Man konnte einwandfrei (wenn einen 10-15 cm Schnee auf dem Eis nicht störten) von Uhlenhorst nach Harvestehude dackeln, skifahren oder schlittern.
Zu dritt waren wir am Ufer Caches suchen und konnten toll eine Abkürzung übers Wasser Eis nehmen. Eigentlich wollten wir zu viert sein, aber die kleine Charlotte hatte sich diesen ganz besonderen Tag ausgesucht, um auf die Winterwelt Hamburgs zu kommen.
Die kleine Maus war um neun Uhr abends geboren und wir freuen uns riesig über ihre Ankunft!
Das ist aber auch die einzig gute Ausrede, nicht auf der zugefrorenen Alster gewesen zu sein: Mama und Papa werden!

Für euch da draußen immerhin ein Bild der Alster. Danke an diesen Winter und an die fröhlichen Hamburger für dieses tolle Erlebnis!



Und wer nicht davon genug bekommen kann, hier noch ein spektakuläres Panorama

Dienstag, 19. Januar 2010

Vorsätzlich: Mehr Kultur

Schon im letzten Jahr hatte ich mir vorgenommen ein bißchen mehr äh kulturelle Sachen zu tun. Naja, so einmal im Monat ins Theater, ein Museum anschauen oder so ähnlich? Ich merke, je weiter man den Begriff fasst, umso eher gefällt mir das ;-)

Wegen schnupfenbedingter Lustlosigkeit das Haus zu verlassen wurde dann Video geguckt und wir können den Film für Hamburgliebhaber (ich weiß ihr seid da draußen!) nur weiterempfehlen.

Robert Zimmermann wundert sich (weiter) über die Liebe und ich freue mich arg über meine Element of Crime Karten!
Zum Kennenlernen und Mitwundern hier ein kleiner Ausschnitt mit wirklich wunderlicher Musik...

Donnerstag, 7. Januar 2010

Hauptsache: Feiern!

Unter dieses Motto stellen die Hamburger scheinbar alles. Hafengeburtstag, Kirschblütenfest, ständig Dom, Schiffstaufen, Besuche der QM II... Es gibt dazu meistens riesiges Feuerwerk und endlos viele Fressbuden und Bier.

Im Sommer steigt zudem immer das Alstervergnügen, welches sich von den anderen Böller- und Fressfesten nicht unterscheidet. So wundert es nicht, dass wir Hamburger vielmehr der Winterveranstaltung entgegenfiebern, die 1997 zuletzt stattgefunden hat:

Alstereisvergnügen!

Die Seltenheit, dass die Alster 20 cm Eisdicke hat, macht das Ganze so spannend und ich habe endlich mal ein Thema für eine Umfrage bis Anfang Februar ;-)
Drückt uns bitte die Daumen und sendet eisige Winde! Wir würden so gern mal von Uhlenhorst direkt zu Fuß nach Harvestehude kommen...